Betriebsmittel finanzieren

Kreditinstitute stellen hohe Anforderungen an Bonität und Besicherung. Im Gegensatz zur Finanzierung von Investitionen fällt bei Betriebsmittel der Ansatz eines Besicherungswertes aus. Bestehende Sicherheiten wurden schon für die bestehende Finanzierung eingesetzt. In dieser Situation können Unternehmen oder die Gesellschafter oft nicht die Voraussetzungen für eine Kreditvergabe herstellen.

Die Förderprogramme des Bundes und der Länder

Förderprogramme verbessern die Liquiditätsversorgung der Unternehmen, zum Beispiel hat Bayern einen Mittelstandsschirm aufgespannt. Gefördert werden

  • alle Investitionen, die einer mittel- und langfristigen Mittelbereitstellung bedürfen und einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen
  • Betriebsmittel einschließlich Warenlager sowie sonstiger Liquiditätsbedarf – zum Beispiel durch Anschlussfinanzierungen bzw. Prolongationen
  • bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. der Betriebsmittel

Öffentliche Finanzierungsprogramme und Risikoentlastungen

Förderbanken der Länder bieten mittelständischen Unternehmen vergünstigte Mittel an. Meist sind diese bereits mit einer Haftungsfreistellung verbunden.

Reicht die Haftungsfreistellung für die Besicherung nicht aus kann zusätzlich eine Bürgschaft über die Bürgschaftsbanken der Länder oder direkt bei den Förderbanken beantragt werden. Durch diese Risikoentlastung wird den Hausbanken die Kreditvergabe erleichtert oder überhaupt erst möglich.

Betriebsmittelkredite sind gerade in konjunkturell problematischen Perioden unersetzlich. Deshalb haben die Förderbanken den maximalen Bürgschaftssatz auf 80 % angehoben.

Das Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektförderung unterstützt Unternehmen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. 

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