Technologieförderung in Bayern beantragen

Bayern fördert sowohl technologieoffen als auch -spezifisch über regelmäßige Förderaufrufe. Besonders attraktiv sind das bayerische Verbund- und Energieforschungsprogramm.

Bayern fördert sowohl die Entwicklung als auch die Anwendung neuer Technologien

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Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert die Entwicklung technologisch neuer Produkte und Verfahren sowie die Anwendung neuer Technologien in technologie­offenen und technologiespezifischen Förderprogrammen.

Das Ziel der unternehmensbezogenen FuEuI-Politik ist es, im internationalen Wettbewerb mithalten zu können sowie Wachstum und Beschäftigung in Bayern langfristig zu erhalten und auszubauen.

Beispielhaft seien hier die digitale Transformation in Unternehmen, die Umstellung auf erneuerbare Energien, die Entwicklung innovativer Antriebstechnologien und Lösungen für die Pandemie-Bewältigung genannt. Außerdem fördert die Innovationsförderung Bayern über gezielte Programme die Digitalisierung bei KMU sowie Unternehmensgründungen.

Förderaufruf: Kommunikationsnetze der Zukunft

Bayerisches Verbundforschungsprogramm (BayVFP)

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen vorwettbewerblicher Verbundvorhaben. Es werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die wesentliche Innovationen auf dem Gebiet der Kommunikationsnetze der Zukunft beinhalten. Dabei sollen insbesondere die Themenbereiche Kommunikationsnetze, technische IT-Dienstleistungen, Daten- bzw. Wissensmanagement, Echtzeitsysteme und eingebettete Systeme, IT-Sicherheit, Automatisierung und intelligente Produktion, Quantentechnologien sowie Datennetze für intelligente Infrastrukturen des Förderbereichs Informations- und Kommunikationstechnik in der Förderlinie Digitalisierung adressiert werden.

Im Rahmen dieses Aufrufes können Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit Zielsetzung der innovativen Weiterentwicklung von Kommunikationsnetzen (z.B. drahtlose/drahtgebundene und konvergente Netze) und Endgeräten in Zusammenhang mit dem infrastrukturellen Aufbau, dem Betrieb, der Automatisierung und der Migration von Netzen sowie der Anwendung in den unterschiedlichsten Domänen gefördert werden. Eingereicht werden können insbesondere:

  • Projekte zu technologischen und architekturellen Bausteinen von künftigen Netzen (u. a. 5G Advanced und perspektivisch 6G, Glasfaser, Quantennetze, PON, Satelliten, spezialisierte Sub-Netze und konvergente/heterogene Netzstrukturen „Netz der Netze“) mit Aspekten wie beispielsweise software-integrierte Architektur (SBA), Device-Edge-Kontinuum, Orchestrierung/Slicing/QoS, Cognition/Machine Learning, „Netz als Sensor“ und Sensor-Fusion, deren Verwertung eine breite Hebelwirkung (z. B. durch Disseminations- und Standardisierungsaktivitäten) ermöglicht,
  • Projekte zur Entwicklung und Demonstration neuer Anwendungen und begleitend dazu passender neuer Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten, die in besonderer Weise die technologischen Fähigkeiten von künftigen Kommunikationsnetzen nutzen, beispielsweise aus den Bereichen Industrie, Robotik, Automotive und V2X, Landwirtschaft, Transport/Logistik, Gesundheit, Smart City und Public Safety,
  • Projekte zur Weiterentwicklung und Erprobung von Anwendungen unter Nutzung experimenteller oder vorkommerzieller Netzkomponenten oder bestehender Testbeds in Bayern,
  • Projekte, die im Zusammenhang mit übergeordneten Zielsetzungen von gesellschaftlicher Relevanz sind und Querschnittsthemen künftiger Kommunikationsnetze wie Nachhaltigkeit (Energieeffizienz/Zirkularität), IT-Sicherheit, funktionale Sicherheit, Vertrauen
    (Schutz der Privatsphäre, Erklärbarkeit), Resilienz von Diensten und Netzstrukturen etc. beinhalten.

Die beteiligten Unternehmen müssen in der Lage sein, die Vorhabenergebnisse wirtschaftlich zu verwerten, und eine entsprechende Planung vorlegen.

Antragstellung und Stichtag

Mit der Initiative „Kommunikationsnetze der Zukunft“ fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) Innovationen im Bereich innovativer Kommunikationstechnologien, welche die Digitalisierung in Bayern vorantreiben und die Bewältigung zukünftiger, gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützen.

Das Projektkonsortium muss aus mindestens zwei Partnern bestehen und dabei mindestens ein Unternehmen enthalten; die Beteiligung von Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist möglich. Es werden nur Arbeiten gefördert, welche innerhalb Bayerns durchgeführt werden. KMU werden besonders zur Einreichung von Projektskizzen ermutigt. Die angestrebte Projektlaufzeit erstreckt sich bis maximal 2026.

Projektvorschläge können ab sofort und bis zum Stichtag 28.02.2023 um 14:00 Uhr über das Internetportal eingereicht werden.

Ein Projektvorschlag besteht aus einer Projektskizze mit einer maximalen Länge von 15 Seiten und dem Formular „Angaben zum Unternehmen“, das betriebswirtschaftliche Angaben zum jeweiligen Unternehmen sowie dessen Verwertungsperspektiven enthält.

Technologiespezifische bayerische Förderprogramme

Bayerisches Verbundforschungsprogramm (BayVFP)

Das Bayerische Verbundforschungsprogramm BayVFP bildet die vier technologiepolitischen Handlungsfelder „Werkstoffe und Materialien“, „Life Science“, „Digitalisierung“ und „Mobilität“ ab. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Schnittstellen zwischen den Handlungsfeldern gelegt werden.

Es wird die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der industriellen Forschung gefördert. Das neue Bayerischen Verbundforschungsprogramm BayVFP fasst folgende Förderlinien zusammen.

  • Digitalisierung
  • LifeScience
  • Materialien und Werkstoffe
  • Mobilität

Bayerisches Energieforschungsprogramm (BayEFP)

Das Bayerische Verbundforschungsprogramm BayVFP bildet die vier technologiepolitischen Handlungsfelder „Werkstoffe und Materialien“, „Life Science“, „Digitalisierung“ und „Mobilität“ ab. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Schnittstellen zwischen den Handlungsfeldern gelegt werden.

Aktuelle Förderaufrufe im Bayerischen Verbundförderprogramm (BayVFP):

  1.  Künstliche Intelligenz – Data Science
  2. Elektronische Systeme und Prozesstechnologien

Die Bekanntmachungen werden gemäß der Richtlinie des Bayerischen Verbundforschungsprogrammes (BayVFP) des StMWi in der Förderlinie Digitalisierung mit ihren Förderbereichen „Elektronische Systeme“ und „Informations- und Kommunikationstechnik“ durchgeführt.

Projektskizzen können bis zu folgenden Stichtagen eingereicht werden:

  • Künstliche Intelligenz – Data Science: 02.06.2022 um 14 Uhr
  • Elektronische Systeme und Prozesstechnologien: 30.05.2022 um 12 Uhr

Förderlinie „Mobilität – Innovative Antriebstechnologien für mobile Anwendungen“

Die Förderung umfasst insbesondere folgende Themenbereiche und Fragestellungen:

  • Motorentechnologie, insbesondere Wasserstoff- und Elektromotoren
  • Hocheffiziente Getriebetechnologie
  • Energie- und Thermomanagement
  • Hybridtechnologie (Brennstoffzelle)
  • Tank- und Speichertechnologien, insbesondere Batterietechnologie (Feststoffbatterie)
  • Systeme zum verbesserten Einsatz der oben genannten Antriebstechnologien.

Bewertungsstichtag: 15. September 2022 (AUFRUF-MIA-SEP22)

Förderaufruf „Neue Werkstoffkonzepte und Prozesse für das Werkstoffrecycling, insbesondere von Faserverbundwerkstoffen“

Stichtage zur Skizzeneinreichung: 01.02.2022; 16.05.2022; 30.10.2022

Technologieoffene bayerische Förderprogramme

Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen (BayTOU)

Mit dem Programm zur Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen unterstützt die Bayerische Staatsregierung Unternehmensgründer und junge Technologieunternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und technischer Dienstleistungen sowie bei der Erarbeitung eines Unternehmenskonzeptes.

Ziel ist Firmengründungen in zukunftsträchtigen Technologiebereichen anzuregen, um hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. Darüber hinaus leistet das Programm einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft. Hierzu fördert die Staatsregierung Entwicklungsvorhaben, die die technologische Basis von neu gegründeten und kleinen Unternehmen aufbauen und verstärken.

Die Förderung erfolgt in zwei Phasen:

  • Zunächst die Erarbeitung eines technologischen Konzeptes für die Unternehmensgründung
  • In einer späteren Phase FuE-Projekte bis zum Prototypen

Bayerisches Technologieförderungs-Programm plus (BayTP+)

Die Förderung soll die Erforschung, Entwicklung und Anwendung neuer Energie- und Energieeinspartechnologien sowie die Durchführung von Studien ermöglichen. Dadurch sollen auch die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit verbessert, die Energieversorgungssicherheit erhöht, Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Gleichzeitig soll die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energieträgern verringert werden.

Gefördert werden können Vorhaben der Entwicklung technologisch neuer oder deutlich verbesserter Produkte, Produktionsverfahren und wissensbasierter Dienstleistungen (Entwicklungsvorhaben). Ein Produkt oder Produktionsverfahren gilt als neu, wenn es im Europäischen Wirtschaftsraum noch nicht auf dem Markt ist. Bestehende Schutzrechte dürfen nicht verletzt werden. Bei einer wissensbasierten Dienstleistung muss der Antragsteller die Absicht haben, diese selbst am Markt anzubieten.

Zudem können standortrelevante Technologievorhaben gefördert werden, die von außergewöhnlicher strategischer Bedeutung für den Forschungs- und Technologiestandort Bayern sind

 

Innovationsgutscheine

Seit dem 1. Juni 2009 können kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe aus Bayern mit Innovationsgutscheinen für externe Entwicklungsleistungen und wissenschaftliche Beratung unterstützt werden.

Innovationsgutscheine führen kleine Unternehmen an die Zusammenarbeit mit anerkannten Forschungseinrichtungen heran und machen sie so fit für die Herausforderungen der Zukunft. In erster Linie sollen die Hemmschwellen abgebaut werden, die es gerade bei kleineren Betrieben gegen­über wissenschaftlicher Unterstützung noch gibt.

Der Innovationsgutschein unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung technisch beziehungsweise technologisch innovativer Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen, indem er einen Teil externer Entwicklungskosten übernimmt. Der Basisfördersatz beträgt 40 % der förderfähigen Kosten, und kann für Kleinunternehmen und Unternehmen aus „Regionen mit besonderem Handlungsbedarf“ sowie bei Zusammenarbeit mit einer Hochschule oder vergleichbaren Forschungseinrichtung um  jeweils 10 Prozentpunkte auf maximal 60 % erhöht werden.

Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanzsumme von höchstens 10 Millionen Euro.

Nutzen Sie unser Erfahrungswissen und geben Ihrem Unternehmen einen Wachstumsschub!

Das Steinbeis Beratungszentrum berät Sie bei der Auswahl, Beantragung und Durchsetzung der Förderprogramme. Nutzen Sie das Erfahrungswissen des Steinbeis Beratungszentrums um Ihre Fördermöglichkeiten zu optimieren:

  • Als Spezialisten optimieren wir Fördermittelkonzepte und berücksichtigen alle Alternativen. Zudem kombinieren wir Zuschüsse und Finanzierung und haben die Erfahrung, um ggfls. Hürden zu überwinden.
  • Sie kommen schneller ans Ziel. Aufgrund unserer Erfahrung arbeiten wir effektiver und sammeln strukturiert die notwendigen Daten. Dabei arbeiten wir mit Formularen und erstellen mit wenigen Arbeitsgesprächen die notwendigen Konzepte.
  • Sie werden nicht im laufenden Geschäft gestört. Wir legen Wert darauf den Arbeitsaufwand für Sie und Ihre Mitarbeiter zu minimieren. Hierzu bereiten wir die Arbeitsgespräche gezielt vor und können so die Antragsunterlagen effizient ausarbeiten.

Unabhängige Förderberatung schließt die Lücke …
„… private Berater und ihre professionelle Tätigkeit sind für die Antragsteller hilfreich und erweisen sich als den Bewilligungsprozess positiv beeinflussende Faktoren“

Quelle: http://www.zim-bmwi.de

Helmut Haimerl

Helmut Haimerl

Leiter des Steinbeis Beratungszentrums Technologieförderung & Projektfinanzierung

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Technologieförderung in Bayern. Wir prüfen Ihr FuE-Projekt kostenfrei auf seine Förderfähigkeit

Beantragen Sie jetzt Technologieförderung in Bayern und erweitern Sie den finanziellen Rahmen Ihrer FuE-Projekte. Gerne prüfen wir vorab Ihr FuE-Projekt kostenfrei auf seine Förderfähigkeit.

Nehmen Sie zunächst mit dem nachfolgenden Formular Kontakt auf. Gerne melden wir uns umgehend bei Ihnen!

Soweit erforderlich vereinbaren wir Geheimhaltung. Anschließend stellen wir Ihnen für die Beschreibung des Entwicklungsprojektes die Vorlage einer Ideenskizze zur Verfügung.

Sprechen Sie uns an –
wir melden uns umgehend!

 

Steinbeis Beratungszentrum Technologieförderung & Projektfinanzierung

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