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Invest BW Innovation

Baden Württemberg startet mit Invest BW Innovation das größte branchenoffene Förderprogramm. Dadurch könnten bis Ende 2022 FuE-Projekte mit insgesamt 300 Mio. € gefördert werden.

Invest-BW erhält bis Ende 2022 bis zu 300 Mio. € für Technologieförderung

Inves

Mit seinem Förderprogramm Invest BW Innovation unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die baden-württembergische Wirtschaft dabei, sich auf die Zukunft auszurichten und stärker aus der Corona-Krise hervorzugehen. Über das Förderprogramm Invest BW unterstützt die Landesregierung Ihre Forschungs- und Innovationsvorhaben mit

  • attraktiven Fördersätzen als Zuschuss,
  • bis maximal 3 Millionen Euro,
  • Einzelvorhaben oder Verbundprojekten mit Unternehmen oder Forschungseinrichtungen.

Da derzeit wegen einer Antragssperre im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) keine Antragstellung möglich ist, bietet sich Invest BW als Alternative an. Zusätzlich ist Invest BW auch für Großunternehmen in Verbundprojekten mit Unternehmen oder Forschungseinrichtungen möglich.

Das Wirtschaftsministerium hat mit Invest BW das größte branchenoffene einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs gestartet. Dadurch stehen für einzelbetriebliche Fördermaßnahmen bis Ende 2022 insgesamt bis zu 300 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Gleichzeitig legte die Landesregierung fest, Invest BW als Innovationsförderprogramm fortzuschreiben und bis Ende 2022 technologieoffene und auch missionsorientierte Förderaufrufe auszuschreiben.

3. Förderaufruf: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

Die Antragstellung erfolgt nach dem Stichtagsprinzip – somit müssen Ihre Ideen für die Digitalisierung bis zum 30. Juni 2022 (15:00 Uhr) eingereicht werden. Mitmachen können Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, insbesondere KMU und Start-Ups, sowie in Verbundvorhaben auch Forschungseinrichtungen. Für den jetzigen missionsorientierten Förderaufruf stehen rund 30 Mio. € zur Verfügung. 

Nachfolgend werden die geförderten Themen des aktuellen 3. Förderaufrufes dokumentiert:

3. Förderaufruf: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

Gefördert werden sollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, um innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Themenfeld „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz“ schneller auf den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen.

Darüber hinaus soll die aktive Kooperation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur beschleunigten Umsetzung von Forschungsergebnissen in innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse gestärkt und damit die Wirkung des anwendungsorientierten Wissens und Technologietransfers ausgebaut werden.

Eine wichtige Basis zur Erreichung dieser Ziele bieten Technologien und Verfahren im Bereich der Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Es sollen Vorhaben gefördert werden, die neue Technologien in diesem Themenfeld voranbringen, um die KI als Treiber für Innovation und Wertschöpfung noch besser zu nutzen. Die Vorhaben sollen somit die technologische und organisatorisch-strukturelle Leistungsfähigkeit von neuen Produkten, Dienstleistungen, Verfahren und Kompetenzen verbessern.

Neben der KI sollen aber auch weitere Technologie- und Anwendungsfelder im Fokus dieses Förderaufrufs stehen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Blockchain-Anwendungen: Dies umfasst bspw. Anwendungen, die dazu dienen, Lieferketten nachvollziehbar und transparent offenzulegen oder neue Vertragsarten zu implementieren (z. B. Smart Contracts).
  • Entwicklung digitaler Identitäten (eID): Darunter fallen bspw. Anwendungen zur digitalen Abwicklung von Kaufvorgängen, Behördengängen oder Vertragsangelegenheiten. Dabei geht es nicht nur um die Entwicklung der dahinterliegenden Technologie, sondern vor allem auch um die Generierung neuer Geschäftsmodelle und Dienstleistungen auf Grundlage digitaler Identitäten.
  • Virtuelle Umgebungen (Virtual Reality/Augmented Reality/Mixed Reality): Virtuelle Umgebungen und Simulationen bieten der Wirtschaft enorm Möglichkeiten. Sie können sowohl im Bereich der Entwicklung (z. B. Virtual Engineering), der Produktion (z. B. Digitaler Zwilling) oder im Vertrieb (z. B. Digitale Mock-Ups) eingesetzt werden.
  • Game Engines: Hierbei stehen nicht nur die Entwicklung von Game Engines für die Realisierung neuer Computerspiele im Fokus, sondern auch deren Anwendung im Zuge von Simulationen im Kontext von Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen.
  • Technologien und Modelle für das Teilen von Daten: Gefördert wird die Entwicklung von innovativen technologischen Lösungen und Verfahren, die das Teilen von Daten einfacher, effizienter und sicherer machen und die dazu dienen, wesentliche Hürden beim Teilen von Daten zu überwinden, insbesondere hinsichtlich der Aspekte Interoperabilität, Datensouveränität, Dezentralisierung, Vertrauen und Sicherheit.
  • Hardwarekomponenten mit Digitalisierungsbezug: Auch Vorhaben der Hardwarekomponentenentwicklung wie z. B. aus den Bereichen Chip-Design, Embedded Systems für Edge Artificial Intelligence oder auch EdgeComputing-Lösungen können gefördert werden. Dazu gehören auch autonome, adaptive oder smarte Cyber-Physische Systeme (CPS) oder Sensorik und Aktorik, u. a. für CPS.
  • Hard- und Softwarelösungen für 5G-Anwendungen stellen einen weiteren förderfähigen Bereich dar. Hierunter fallen auch bspw. Erprobungen und Entwicklungen in Campusnetzen.

Neben der Entwicklung von neuen Technologien und Verfahren sollen auch Vorhaben gefördert werden, die neue Anwendungen dieser Technologien ermöglichen und darauf aufbauend auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Dienstleistungen forcieren. Es sollen demnach Projekte gefördert werden, die

  • zur Entwicklung neuer Technologien und Verfahren beitragen und das Potenzial haben, die Digitalisierung der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei kann sich das Wirken dieser neuen Technologien auf die regionale, nationale oder globale Ebene beziehen. Die neuen Technologien und Verfahren sollen dazu beitragen, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, neue Marktsegmente zu erschließen, Prozesse im Bereich der Entwicklung, Produktion und des Vertriebs zu beschleunigen, sowie die Flexibilität der Unternehmen zu erhöhen, um auf sich plötzlich ändernde Rahmenbedingungen besser reagieren zu können.
  • die Erprobung und Adaption neuer Technologien in bestehende Prozesse, Verfahren und Produkte ermöglichen. Das Innovationspotenzial liegt dabei schwerpunktmäßig auf der Optimierung bestehender Prozesse, Produkte und Verfahren mit Hilfe neuer Technologien. Die Vorhaben sollen durch die Aufwertung der bestehenden Produkte und Dienstleistungen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen langfristig zu sichern sowie die Transformation der baden-württembergischen Wirtschaft zu einer digitalen Leitregion zu forcieren.

oder

  • die Entwicklung neuer innovativer Dienstleistung und Geschäftsmodelle Die Projekte sollen durch neue Technologien und Verfahren im Bereich der Digitalisierung dazu beitragen, neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Somit ermöglichen sie die Erschließung neuer Marktsegmente und können einen wichtigen Beitrag zur Transformation und Diversifizierung der baden-württembergischen Wirtschaft leisten.

F.A.Q.

Die wichtigsten Fakten zu Invest BW Innovation. Sie haben weitere Fragen, bitte stellen Sie diese über die nachfolgende Antwortmöglichkeit.

Welches Ziel verfolgt Invest BW Innovation?

Zuwendungsziel ist es, wirkungsvolle Anreize insbesondere für mittelständische Unternehmen zu schaffen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen und innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt oder innovative Prozesse schneller in die betriebliche Umsetzung zu bringen. Das gilt besonders auch im Bereich der wichtigen Zukunftstechnologien mit großen Marktpotenzialen und für Innovationen zur Lösung großer Herausforderungen, wie etwa dem Klimawandel.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, einschließlich Prozessinnovationen bzw. nichttechnische Innovationen und Dienstleistungsinnovationen, die branchenübergreifend auf neue Produkte, neue Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse sowie Service-Plattformen abzielen.

Wer wird gefördert?

Bei Einzelvorhaben sind Unternehmen und Start-ups der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder einen Sitz, eine Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg errichten wollen, antragsberechtigt.

Bei Verbundvorhaben sind

  •  Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder einen Sitz, eine Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg errichten wollen, sowie
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Hochschulen und Hochschuleinrichtungen mit Sitz in Baden-Württemberg

antragsberechtigt.

Der überwiegende Anteil der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten muss bei dem / den Unternehmen liegen. Dementsprechend soll die Konsortialführerschaft bei einem antragsstellenden Unternehmen liegen.

Wie wird gefördert?

Für Einzelvorhaben können Zuschüsse von bis zu einer 1 000 000 Euro und für Verbundvorhaben insgesamt bis zu 3 000 000 Euro gewährt werden. Wobei die einzelne Zuwendung pro Verbundpartner den Betrag von 1 000 000 Euro nicht übersteigen darf.

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  • Sie werden nicht im laufenden Geschäft gestört. Wir legen Wert darauf den Arbeitsaufwand für Sie und Ihre Mitarbeiter zu minimieren. Hierzu bereiten wir die Arbeitsgespräche gezielt vor und können so die Antragsunterlagen effizient ausarbeiten.

Unabhängige Förderberatung schließt die Lücke …
„… private Berater und ihre professionelle Tätigkeit sind für die Antragsteller hilfreich und erweisen sich als den Bewilligungsprozess positiv beeinflussende Faktoren“

Quelle: http://www.zim-bmwi.de

Helmut Haimerl

Helmut Haimerl

Leiter des Steinbeis Beratungszentrums Technologieförderung & Projektfinanzierung

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Nehmen Sie zunächst mit dem nachfolgenden Formular Kontakt auf. Gerne melden wir uns umgehend bei Ihnen!

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